AuiG Akademie 2017

Ausgangslage

Die 32 fördernden Verbände der ENTSCHEIDERFABRIK sind zu der Überzeugung gelangt,
dass es einen Weiterbildungsbedarf für Informatik-Spezialisten in Gesundheitseinrichtungen gibt.

Dieser wird insbesondere in einem besseren Verständnis der IMT - Verantwortlichen (IMT - Informations- und Medizintechnik)
bezüglich der Rolle von IT zur Unterstützung des operativen und strategischen Managements,
der Eingliederung von IMT in die Organisation sowie in integrierte Versorgungssysteme gesehen.

Um diese Lücken zu schließen sind neben aktuellem IMT - Wissen vor allem Wissen über politische und
ökonomische Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems, über Reform- und Steuerungsansätze,
über Managementzusammenhänge in Gesundheitseinrichtungen sowie integrierten Systemen notwendig.

Da Wissensvermittlung alleine nicht genügt, geht es auch um die Verbesserung der methodischen Kompetenzen und
der kommunikativen und sozialen Kompetenzen. Ziel sind Handlungskompetenzen, d.h. eine Befähigung
der IMT - Verantwortlichen Probleme zu analysieren mit den Health Professionals und dem Management
Problemlösungen zu erarbeiten und umzusetzen sowie die getroffenen Maßnahmen kritisch zu evaluieren und reflektieren.

IMT - spezifische Weiterbildungsmöglichkeiten sind existent, treffen aber die Bedarfe der Gesundheitseinrichtungen
nur teilweise. Weiterbildungsangebote für IMT - Verantwortliche, z.B. in Richtung IKLMT - Informations-, Kommunikations-,
Leit- und Medizintechnik in der Gesundheitswirtschaft sind ebenfalls vorhanden.

Hinzu kommen eher technisch orientierte Studiengänge und Weiterbildungsangebote an Universitäten oder FHs (meist Vollzeitstudien).
Eine berufsbegleitende Teilnahme an diesen Studiengängen ist jedoch kaum möglich.

Auch inhaltlich treffen sie die Bedarfe der Gesundheitswirtschaft nur teilweise.
Eine Mischung aus Technik und Betriebswirtschaft wird nur in wenigen berufsbegleitenden Master-Programm angeboten.
Da alle diese Angebote die aktuellen Bedarfe der Gesundheitswirtschaft nur teilweise decken, hat
sich der AuiG Lenkungskreis bereits im Frühjahr 2012 Gedanken zu einem neuen Angebot gemacht.

 

Identifizierte Bedarfe

Der Fokus der geplanten Weiterbildung soll auf der Unterstützungsfunktion der IMT - Informations und
Medizintechnik für das Management von Gesundheitseinrichtungen, d.h. z.B. der Krankenhaus-Unternehmensführung, liegen.

Wobei diese Führung und die IMT - Unterstützung nicht nur reaktiv erfolgen soll, sondern auch proaktiv, d.h.
die durch IMT geschaffenen Möglichkeiten zur unternehmerischen Steuerung von Gesundheitseinrichtungen sind den
Geschäftsführungen aufzuzeigen, sollen in Managemententscheidungen einfließen und die Wertschöpfung unterstützen.

Dazu ist jedoch ein breites Verständnis über die Ziele, die Rahmenbedingungen und die Funktionsweise des Gesundsheitssystems
einerseits, die Zielsetzungen, Strategien, Strukturen und Funktionsweise der Gesundheitseinrichtung andererseits,
sowie der Prozesse der Leistungserstellung zwischen Health Professionals und Patienten notwendig.

Zudem müssen IMT -Verantwortliche die Denk-und Arbeitsweise der Krankenhaus-Unternehmensführung und
der Health Professionals verstehen und mit ihnen kommunizieren können, damit gemeinsame Problemlösungen möglich werden.

Die künftigen Führungskräfte der IMT - Informations- und Medizintechnik in Gesundheitseinrichtungen müssen in der Lage sein,
sich in der unten angeführten Qualitätsschleife möglichst optimal einzubringen.

Zeit
Mittwoch, 08. März 2017, 09:00 - 17:00

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Referentin: Simone Heckmann

Kursinhalt
Dieser Kurs bietet eine Übersicht über die Grundzüge und Paradigmen des FHIR-Standards. Er beinhaltet
praktische Übungen sowie eine Vorstellung relevanter Tools und Quellen für die Implementierung, von der
Datenkommunikation über die Validierung bis hin zur Speicherung.

Wer sollte teilnehmen?
Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Design, der Entwicklung oder der Anwendung von Systemen
befassen, in denen der FHIR Standard zum Einsatz kommen soll.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer in der Lage sein,

  • die Grundprinzipien von FHIR zu erläutern,
  • das Verhältnis zwischen FHIR und anderen HL7-Standads zu erklären,
  • die Charakteristiken und Inhalte des Informations-Modelles zu beschreiben,
  • die eigene Organisation bei der Entscheidung zu unterstützen, ob und wie der FHIR Standard in
  • die eigenen Produkte integriert werden kann,
  • die Strategien der relationalen und Dokumenten-orientierten Persistenz sowie der XML oder JSON Repräsentation zu vergleichen,
  • selbständig anhand der Spezifikation und der Beispiel-Implementierungen eigene praktische Erfahrungen bei der Anwendung des Standards zu sammeln.

Teilnahmevoraussetzungen

Kenntisse in

  • XML und Grundzügen des Web-Infrastruktur-Protokolls (REST)
  • • HL7 Version 2 und/oder Version 3,.NET und/oder JAVA-Implementierung
  • • grundlegenden Prinzipien der Software-Implementierung
  • sind hilfreich aber nicht zwingend erforderlich.


Strukturierung der Schulung

  • ƒƒEinführung
    • Grundbausteine: Ressourcen
    • Grundbausteine: REST
    • Übung: Abfragen einer Patienten-Ressource
  • ƒƒDie Anatomie von FHIR-Daten
    • Übung: Erstellen einer Patienten-Ressource
  • ƒƒDie FHIR-Spezifikation
    • REST im Detail
    • Übung: Suche nach Ressourcen
  • ƒƒVerteilte Information: Referenzen und Bundles
    • Übung: Erstellen verlinkter Ressourcen und erweiterte Suche
  • ƒƒ Zusammenfassung und Empfehlungen

Kursmaterialien
Jedem Teilnehmer werden Handouts zu den behandelten Kursthemen sowie weitere Übungsmaterialien
zur Verfügung gestellt.

Hinweis
Die Schulungsinhalte werden fortlaufend an aktuelle Entwicklungen des FHIR Standards und
aufgrund des Feedbacks der Teilnehmer angepasst. Die Beschreibung der Schulungs-Struktur ist
daher beispielhaft und kann Änderungen unterliegen. Wenn Sie besonderes Interesse an einem
konkreten Aspekt haben, informieren Sie uns bitte vorab und wir werden dies bei der Gestaltung
der Schulung nach Möglichkeit gerne berücksichtigen.

Teilnahmegebühr

Die Gebühr beträgt 560,- € pro Person und Tag.

Personen die in einem der fördernden Verbände Mitglied sind erhalten einen Rabatt von 80,- € pro Person und Tag.

Anmeldung zum Seminar

Lesen Sie das komplette Seminarangebot in unserer Broschüre!

Zeit
Mittwoch, 15. März 2017, 09:00 bis 17:00
Ort
FFZ HOTEL UND TAGUNGSHAUS

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Referent: Rene Spronk

Kursinhalt
Dieser Kurs bietet den Teilnehmern einen Überblick über die IHE-Methodik sowie die IHE-Standards.
Die Aktivitäten der IHE (Integrating the Health Care Enterprise) mündeten in eine Sammlung von
Profilen. Jedes dieser Profile standardisiert einen einzelnen Workflow und beschreibt, wie grundliegende
Standards (z.B. HL7 Version 2 oder DICOM) gemeinsam eingesetzt werden sollten, um den jeweiligen
Workflow zu unterstützen. Der IHE-Prozess sowie die zentralen Merkmale der wichtigsten Produkte
dieses Prozesses werden im Rahmen des Kurses behandelt.

Zielgruppe
Dieser Kurs richtet sich an alle, die die sich mit dem Entwurf, der Entwicklung, der Implementierung,
dem Einsatz sowie der Unterstützung von Systemen befassen, die den IHE-Standard nutzen bzw. nutzen
werden. Die Zielgruppe umfasst Projektmanager, Ärzte und Softwarearchitekten sowie eher technisch
Interessierte (z.B. Softwareentwickler), für die dieser Überblick als Einführung in die Nutzung der IHESpezifikationen
im Gesundheitsbereich dient.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer in der Lage sein,

  • Workflows aus dem Gesundheitswesen auf die jeweiligen IHE-Spezifikationen abzubilden,
  • die Hauptmerkmale der zentralen IHE-Spezifikationen zu verstehen, z.B. XDS und Workflows in bildgebenden Abteilungen,
  • die Teile der IHE-Spezifikationen zu identifizieren, die zur Lösung der jeweiligen Problemstellung relevant sind.

Teilnahmevoraussetzungen
Die Teilnehmer sollten über grundliegende Kenntnisse im Bereich klinischer Arbeitsabläufe verfügen.

Strukturierung der Schulung

  • ƒƒEinführung
    • ƒƒDer IHE-Prozess
    • Organisationelle und prozessuale Aspekte, Connectathon
    • Grundliegende Konzepte: Akteure, Transaktionen, Affinity Domain
  • ƒƒIHE-Profile
    • Infrastruktur-Profile
    • Grundliegende Infrastruktur-Profile (z.B. ATNA)
    • Patientendaten-Profile (z.B. PIX, PDQ, PAM)
    • Profile zur Benutzerauthentifikation(z.B. EUA, PWP, HPD, XUA)
    • Radiologie-Workflow-Profile (z.B. SWF, PIR)
    • Laboratory-Workflow-Profile (z.B. LTW)
    • Dokumentenaustausch-Profile (z.B. XDS, XDS-I, XDR / XDM / XCA / XCA-I, DSUB)
    • Dokumenteninhalts-Profile (z.B. PCC, XD-LAB)
    • Einwilligungserklärungs-Profile (z.B. BPPC)
    • Übung zur Workflowanalyse
    • Nutzung von IHE-Profilen zur Lösung von Interoperabilitätsfragen in Ihrer Organisation
    • IHE Conformance Statements, RFPs
  • ƒƒZusammenfassung

Kursmaterialien
Jedem Teilnehmer werden Handouts zu den behandelten Kursthemen sowie weitere Übungsmaterialien
zur Verfügung gestellt.

Teilnahmegebühr
Die Gebühr beträgt 560,- € pro Person und Tag.

Personen die in einem der fördernden Verbände Mitglied sind erhalten einen Rabatt von 80,- € pro Person und Tag.

Anmeldung zum Seminar

Lesen Sie das komplette Seminarangebot in unserer Broschüre!

Zeit
Dienstag, 21. März 2017, 09:00 bis 17:00
Ort
FFZ HOTEL UND TAGUNGSHAUS

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Referent: Martin Staemmler

Kursinhalt
Dieser Kurs zeigt den Teilnehmern den Nutzen und die Rolle von IHE basierten Plattformen auf.
Ausgehend von einem Einblick in IHE Profile steht die Integration von IHE basierten Plattformen in das
bestehende Systemumfeld im Vordergrund. Dazu werden Aspekte wie Konsolidierung, Berechtigungsmanagement,
Patientenverwaltung und Master Patient Index, Altdatenmigration, einrichtungsinterne und
- übergreifende Kommunikation sowie Rahmenbedingungen (Datenschutz, OH KIS) betrachtet.

Wer sollte teilnehmen?
Der Kurs richtet sich an alle, die als IT-Verantwortliche die Einführung einer IHE-Plattform in ihrer
Systemarchitektur in Betracht ziehen oder planen. Gleichermaßen umfasst die Zielgruppe Anbieter, die
ihre IT-Systeme an eine solche Plattform anbinden wollen und IT-interessierte Ärzte und Mitarbeiter,
die sich über die Rolle und den Nutzen einer IHE Plattform in unterschiedlichen Kontexten informieren
möchten.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer in der Lage sein,

  • ƒƒden Nutzen von IHE Plattformen für klinische Anwender zu beurteilen,
  • ƒƒdie Wirkung einer IHE Plattform in Bezug auf eine Konsolidierung der IT-Systemarchitektur eines Krankenhauses zu bewerten,
  • ƒƒdie Leistungsfähigkeit von IHE Profilen in Bezug auf den einrichtungsinternen und
    einrichtungsübergreifenden Datenaustausch einzuschätzen sowie
  • ƒƒIHE-konforme Lösungen zu planen und in ihrer IT-Strategie zu berücksichtigen.

Teilnahmevoraussetzungen
Die Teilnehmer sollten über grundlegende Kenntnisse im Bereich Systemarchitekturen und zur
Kommunikation zwischen IT-Systemen im Gesundheitswesen verfügen.

Strukturierung der Schulung

  • ƒƒ Einführung
    • Kennzeichen heutiger IT-Systemarchitekturen
    • Konsolidierung und Entwicklungsbedarf
  • ƒƒBausteine einer IHE Plattform
    • Kurzvorstellung IHE
    • Begrifflichkeiten IHE
    • XDS Profilfamilie
    • Patientenidentifikation
    • Berechtigungen
  • ƒƒ IHE Plattform
    • Abgrenzung zu dokument- und inhaltsbasierten Lösungen
    • Architekturkonzepte einrichtungsintern und – übergreifend
  • ƒƒ IHE als Plattformstrategie
    • Zielsetzungen innerhalb der IT-Systemarchitektur
    • Beispiele zu Lösungen
  • ƒƒ IHE Plattform Implementierung
    • Anbindung von Bestandssystemen
    • Funktionale Integration
  • ƒƒ Zusammenfassung
    • Nutzenbewertung
    • Empfehlungen
       

Kursmaterialien

Jedem Teilnehmer werden Handouts zu den behandelten Kursthemen sowie weitere Übungsmaterialien
zur Verfügung gestellt.

Teilnahmegebühr

Die Gebühr beträgt 560,- € pro Person und Tag.

Personen die in einem der fördernden Verbände Mitglied sind erhalten einen Rabatt von 80,- € pro Person und Tag.

 

Anmeldung zum Seminar

Lesen Sie das komplette Seminarangebot in unserer Broschüre!

Zeit
Dienstag, 05. September 2017, 09:00 bis 17:00

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Referent: Martin Staemmler

Kursinhalt
Der Kurs zeigt die Stellen auf, an denen eine Standardisierung benötigt wird (z.B. Workflows, Nachrichten,
Dokumente, Terminologien und Identifikationsschemata), um Interoperabilität zwischen Softwaresystemen
im Gesundheitsbereich zu erreichen. Darüber hinaus gibt er einen Überblick über die zentralen
Merkmale einiger existierender Standards in diesem Bereich (z.B. CDA/CCD, DICOM, HL7 Version 2,
HL7 Version 3, FHIR, IHE, SNOMED sowie ICD).

Wer sollte teilnehmen?
Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich einen Überblick über die zentralen Merkmale von und Zusammenhänge
zwischen einer Reihe häufig eingesetzter Interoperabilitätsstandards verschaffen wollen. Projektmanager,
Ärzte und Softwarearchitekten sowie eher technisch Interessierte (z.B. Softwareentwickler),
für die dieser Überblick als Einführung in die Interoperabilitätsstandards im Gesundheitswesen dient.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer in der Lage sein,

  • die zentralen Merkmale einiger häufig eingesetzter Interoperabilitätsstandards zu verstehen,
  • die Zusammenhänge zwischen den Standards HL7, IHE und DICOM zu erklären,
  • die Bedeutung von Terminologien (z.B. SNOMED und ICD) im Rahmen von 
    Interoperabilitätsstandards zu verstehen sowie
  • zu entscheiden, welcher Standard am besten zu einem bestimmten Workflow passt.

Teilnahmevoraussetzungen
Die Teilnehmer sollten mit den Arbeitsabläufen und Prozessen im Gesundheitswesen vertraut sein
sowie über grundliegende Kenntnisse in der Datenmodellierung verfügen.

Strukturierung der Schulung

  • ƒƒ Einführung
  • ƒƒ Workflows im Gesundheitswesen
    • Interoperabilität
    • IHE (Integrating the Healthcare Enterprise)
  • ƒƒ Semantische Auszeichnung
    • SNOMED CT mit Übung
    • ICD-10
    • LOINC
  • ƒƒ Nachrichtenstandards international
    • DICOM (mit Übung)
    • HL7 Version 2 (mit Übung)
    • HL7 Version 3
  • ƒƒ Nachrichtenstandards national
    • xDT Einführung
    • ADT, BDT, GDT, LDT
  • ƒƒ Dokumentenstandards
    • PDF
    • HL7 CDA (Clinical Document Architecture)
  • ƒƒ IHE Profile
    • einrichtungsintern (XDS, XDS-I, DSUB, …) mit Übung
    • einrichtungsübergreifend (XUA, XCPD, XCA, …)
  • ƒƒ FHIR
  • ƒƒ Zusammenfassung
    • Chancen und Risiken
    • Empfehlungen

Kursmaterialien
Jedem Teilnehmer werden Handouts zu den behandelten Kursthemen sowie weitere‚
Übungsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Teilnahmegebühr

Die Gebühr beträgt 560,- € pro Person und Tag.

Personen die in einem der fördernden Verbände Mitglied sind erhalten einen Rabatt von 80,- € pro Person und Tag.

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Lesen Sie das komplette Seminarangebot in unserer Broschüre!

Zeit
Donnerstag, 07. September 2017, 09:00 bis 17:00

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Referent: Rene Spronk

Kursinhalt
Dieser Kurs bietet den Teilnehmern einen Überblick über die IHE-Methodik sowie die IHE-Standards.
Die Aktivitäten der IHE (Integrating the Health Care Enterprise) mündeten in eine Sammlung von
Profilen. Jedes dieser Profile standardisiert einen einzelnen Workflow und beschreibt, wie grundliegende
Standards (z.B. HL7 Version 2 oder DICOM) gemeinsam eingesetzt werden sollten, um den jeweiligen
Workflow zu unterstützen. Der IHE-Prozess sowie die zentralen Merkmale der wichtigsten Produkte
dieses Prozesses werden im Rahmen des Kurses behandelt.

Zielgruppe
Dieser Kurs richtet sich an alle, die die sich mit dem Entwurf, der Entwicklung, der Implementierung,
dem Einsatz sowie der Unterstützung von Systemen befassen, die den IHE-Standard nutzen bzw. nutzen
werden. Die Zielgruppe umfasst Projektmanager, Ärzte und Softwarearchitekten sowie eher technisch
Interessierte (z.B. Softwareentwickler), für die dieser Überblick als Einführung in die Nutzung der IHESpezifikationen
im Gesundheitsbereich dient.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer in der Lage sein,

  • Workflows aus dem Gesundheitswesen auf die jeweiligen IHE-Spezifikationen abzubilden,
  • die Hauptmerkmale der zentralen IHE-Spezifikationen zu verstehen, z.B. XDS und Workflows in bildgebenden Abteilungen,
  • die Teile der IHE-Spezifikationen zu identifizieren, die zur Lösung der jeweiligen Problemstellung relevant sind.

Teilnahmevoraussetzungen
Die Teilnehmer sollten über grundliegende Kenntnisse im Bereich klinischer Arbeitsabläufe verfügen.

Strukturierung der Schulung

  • ƒƒEinführung
    • ƒƒDer IHE-Prozess
    • Organisationelle und prozessuale Aspekte, Connectathon
    • Grundliegende Konzepte: Akteure, Transaktionen, Affinity Domain
  • ƒƒIHE-Profile
    • Infrastruktur-Profile
    • Grundliegende Infrastruktur-Profile (z.B. ATNA)
    • Patientendaten-Profile (z.B. PIX, PDQ, PAM)
    • Profile zur Benutzerauthentifikation(z.B. EUA, PWP, HPD, XUA)
    • Radiologie-Workflow-Profile (z.B. SWF, PIR)
    • Laboratory-Workflow-Profile (z.B. LTW)
    • Dokumentenaustausch-Profile (z.B. XDS, XDS-I, XDR / XDM / XCA / XCA-I, DSUB)
    • Dokumenteninhalts-Profile (z.B. PCC, XD-LAB)
    • Einwilligungserklärungs-Profile (z.B. BPPC)
    • Übung zur Workflowanalyse
    • Nutzung von IHE-Profilen zur Lösung von Interoperabilitätsfragen in Ihrer Organisation
    • IHE Conformance Statements, RFPs
  • ƒƒZusammenfassung

Kursmaterialien
Jedem Teilnehmer werden Handouts zu den behandelten Kursthemen sowie weitere Übungsmaterialien
zur Verfügung gestellt.

Teilnahmegebühr

Die Gebühr beträgt 560,- € pro Person und Tag.

Personen die in einem der fördernden Verbände Mitglied sind erhalten einen Rabatt von 80,- € pro Person und Tag.

Anmeldung zum Seminar

Lesen Sie das komplette Seminarangebot in unserer Broschüre!

Zeit
Dienstag, 26. September 2017, 09:00 bis 17:00

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Referentin: Simone Heckmann

Kursinhalt
Dieser Kurs bietet eine Übersicht über die Grundzüge und Paradigmen des FHIR-Standards. Er beinhaltet
praktische Übungen sowie eine Vorstellung relevanter Tools und Quellen für die Implementierung, von der
Datenkommunikation über die Validierung bis hin zur Speicherung.

Wer sollte teilnehmen?
Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich mit dem Design, der Entwicklung oder der Anwendung von Systemen
befassen, in denen der FHIR Standard zum Einsatz kommen soll.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer in der Lage sein,

  • die Grundprinzipien von FHIR zu erläutern,
  • das Verhältnis zwischen FHIR und anderen HL7-Standads zu erklären,
  • die Charakteristiken und Inhalte des Informations-Modelles zu beschreiben,
  • die eigene Organisation bei der Entscheidung zu unterstützen, ob und wie der FHIR Standard in
  • die eigenen Produkte integriert werden kann,
  • die Strategien der relationalen und Dokumenten-orientierten Persistenz sowie der XML oder JSON Repräsentation zu vergleichen,
  • selbständig anhand der Spezifikation und der Beispiel-Implementierungen eigene praktische Erfahrungen bei der Anwendung des Standards zu sammeln.

Teilnahmevoraussetzungen

Kenntisse in

  • XML und Grundzügen des Web-Infrastruktur-Protokolls (REST)
  • • HL7 Version 2 und/oder Version 3,.NET und/oder JAVA-Implementierung
  • • grundlegenden Prinzipien der Software-Implementierung
  • sind hilfreich aber nicht zwingend erforderlich.


Strukturierung der Schulung

  • ƒƒEinführung
    • Grundbausteine: Ressourcen
    • Grundbausteine: REST
    • Übung: Abfragen einer Patienten-Ressource
  • ƒƒDie Anatomie von FHIR-Daten
    • Übung: Erstellen einer Patienten-Ressource
  • ƒƒDie FHIR-Spezifikation
    • REST im Detail
    • Übung: Suche nach Ressourcen
  • ƒƒVerteilte Information: Referenzen und Bundles
    • Übung: Erstellen verlinkter Ressourcen und erweiterte Suche
  • ƒƒ Zusammenfassung und Empfehlungen

Kursmaterialien
Jedem Teilnehmer werden Handouts zu den behandelten Kursthemen sowie weitere Übungsmaterialien
zur Verfügung gestellt.

Hinweis
Die Schulungsinhalte werden fortlaufend an aktuelle Entwicklungen des FHIR Standards und
aufgrund des Feedbacks der Teilnehmer angepasst. Die Beschreibung der Schulungs-Struktur ist
daher beispielhaft und kann Änderungen unterliegen. Wenn Sie besonderes Interesse an einem
konkreten Aspekt haben, informieren Sie uns bitte vorab und wir werden dies bei der Gestaltung
der Schulung nach Möglichkeit gerne berücksichtigen.

Teilnahmegebühr

Die Gebühr beträgt 560,- € pro Person und Tag.

Personen die in einem der fördernden Verbände Mitglied sind erhalten einen Rabatt von 80,- € pro Person und Tag.

Anmeldung zum Seminar

Lesen Sie das komplette Seminarangebot in unserer Broschüre!